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Der Volkswagen-Hauptaktionär Porsche hat auf den extremen Höhenflug der VW-Aktie reagiert. So wurden einige Optionen auf Papiere von Europas größtem Autobauer verkauft. Dadurch sollten weitere Kursturbulenzen vermieden werden. Der Umfang der Verkäufe sei gering gewesen, sagte ein Porsche-Sprecher.
Unklar war, ob der Sportwagenhersteller bei dem Verkauf Gewinne einstreichen konnte. Dies wäre beim aktuelle Handelsniveau zu erwarten.
Fachleute errechneten einen möglichen Erlös von mehreren Milliarden Euro.
Der Kurs der Volkswagen-Aktie brach in Frankfurt um rund 46 Prozent ein. An den Vortagen hatte das Papier zeitweise dreistellig zugelegt und damit den DAX ganz allein über Wasser gehalten. Am Montag schloss die Aktien bei einem Preis von 520 Euro, am Dienstag war sie nahezu doppelt so viel wert.
Zeitweise war VW damit das teuerste Unternehmen der Welt. Am Mittwoch lag der Preis pro Aktie wieder bei 517 Euro.
Aktuell besitzt Porsche nach eigenen Angaben mehr als 42 Prozent der VW-Anteile. Zusätzlich halte er mehr als 31 Prozent an Optionen. Im nächsten Jahr will Porsche seinen VW-Anteil auf 75 Prozent ausbauen.
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