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Milizengruppen haben vor der Küste Kameruns ein französisches Schiff geentert und zehn Besatzungsmitglieder entführt. Unter den Geiseln seien sechs Franzosen, zwei Kameruner, ein Senegalese und ein Tunesier, sagte eine Sprecherin des Schiffseigners Bourbon in Paris. Verletzte habe es nicht gegeben. Die bewaffneten Rebellen waren gegen Mitternacht an Bord des Schleppers geklettert und dann mit zehn der 15 Besatzungsmitglieder geflüchtet. Die Milizen teilten mit, sie würden eine Geisel nach der anderen töten, sollte die kamerunische Regierung nicht innerhalb von drei Tagen auf ihre Forderungen eingehen. Das Boot der Firma Bourbon war im Auftrag des Ölkonzerns Total auf einem Ölfeld vor der Küste Kameruns unterwegs.
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