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Heftige Regenfälle haben in Frankreich ein Chaos ausgelöst. Besonders betroffen war auch die Region Loire. Ein 30-jähriger Mann wird noch vermisst. Die Feuerwehr musste mehr als 400 Mal eingreifen, 200 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.
Vielerorts fielen Strom und Telefon aus. Auch in anderen Städten und Dörfern der Region stiegen die Pegel der Flüsse. Zahlreiche Nebenstraßen im Gebiet der Loire und ihrer Zuflüsse blieben gesperrt. Auch zwei Autobahnen standen stundenlang unter Wasser, darunter die wichtigste Nord-Süd-Verbindung des Landes. Am schwersten traf es die Stadt Rive-de-Gier südwestlich von Lyon. Ein über die Ufer getretener Fluss riss rund 200 Autos mit sich. Zahlreiche Geschäfte standen unter Wasser.
Im Nordosten Spaniens richtete ein Wirbelsturm erhebliche Schäden an. In Tarragona
drückte er Glasscheiben ein und entwurzelte Bäume. Heftige Regengüsse setzten
Straßenzüge und Wohnungen unter Wasser.
Es sei ein fürchterlicher Wind gewesen, sagt er, alles sei fortgeflogen. Auf der Bahnlinie Barcelona-Valencia war der Zugverkehr zeitweise unterbrochen, weil Gleise überschwemmt waren. Die Feuerwehr verbuchte mehr als 500 Einsätze.
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