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Wegen der gescheiterten Rückeroberung der abtrünnigen georgischen Gebiete muss Georgiens Armeechef seinen Hut nehmen. Sasa Gogawa wurde von Präsident Michail Saakaschwili entlassen. Als Grund nannte Saakaschwili die Bilanz des Krieges mit Russland und die nötige Modernisierung der Streitkräfte.
Mitte Oktober war bereits Regierungschef Lado Gurgenidse über die innenpolitische Krise gestolpert. Saakaschwili hatte ihn entlassen und den Diplomaten Grigol Mgaloblischwili zum Nachfolger bestimmt.
Georgien hatte im August versucht, die abtrünnige Region Südossetien wieder unter seine Kontrolle zu bringen. Russland marschierte daraufhin in Georgien ein. Tausende Georgier wurden aus Südossetien vertrieben. Die folgende Unabhängigkeitserkärung Abchasiens und Südossetiens wurde nur von Moskau anerkannt.
Die Niederlage brachte Saakaschwili innenpolitisch stark unter Druck. Die Opposition warf ihm Abenteuerlust vor. Sie hat für Freitag zu Protesten aufgerufen.
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