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Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union kommen an diesem Freitag in Brüssel zu Beratungen über eine neue Weltfinanzordnung zusammen. Vor dem Weltfinanzgipfel in der kommenden Woche in Washington wollen sie sich auf eine gemeinsame Position der 27 EU-Staaten einigen. Den EU-Spitzen liegt ein Fünf-Punkte-Plan von Gipfel-Gastgeber Nicolas Sarkozy vor.
EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso sagte, in Europa habe man einen gemeinsamen Markt, und in den Ländern der Eurozone mit einer gemeinsamen Währung habe man die Verpflichtung, gemeinsam zu handeln. Politisch und wirtschaftlich, denn die Volkswirtschaften seien miteinander verbunden. Dort könne man seine Anstrengungen verstärken. Die Europäische Zentralbank kämpft unterdessen mit einer zweiten drastischen Zinssenkung in Folge gegen die Auswirkungen der Finanzkrise und den Einbruch der Konjunktur.
EZB-Präsident Jean-Claude Trichet schloss eine weitere Zinssenkung nicht aus. Auch die Bank von England hat den Leitzins überraschend deutlich um 1,5 Prozentpunkte auf 3 Prozent gesenkt. Finanzminister Alistair Darling sagte, es sei wichtig, dass die Banken den Gewinn aus niedrigeren Zinsen an die Menschen und Unternehmen weitergäben.
Formelle Beschlüsse der 27 Staats- und Regierungschefs soll es bei dem etwa dreistündigen Treffen in Brüssel heute nicht geben.
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