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Kenia, die Heimat von Barack Obamas Vater, feiert Obamas Sieg auf ganz besondere Weise: Dutzende Kinder, die nach den US-Wahlen in Kenia auf die Welt kamen, wurden nach dem künftigen US-Präsidenten benannt – oder nach seiner Frau. Die kleinen Baracks, Michelles oder Obamas sollen ein Symbol der Hoffnung sein, erklären ihre stolzen Mütter: “Obama ist ein starker Mann. Ich möchte, dass mein Junge so stark wird wie er, damit er auch einen Wandel herbeiführen kann, hier in Kenia und auch in Amerika.” Oder: “Ich bin glücklich, dass meine Tochter Michelle heißt, schließlich ist Michelle die First Lady der USA und mit Barack Obama verheiratet.”
Der kenianische Präsident Mwai Kibaki erklärte den 6. November spontan zum Obama-Feiertag. Recht seltsame Blüten treibt die Obama-Mania in jenem Dorf in Westkenia, in dem Barack Obamas Vater geboren wurde: Nicht nur Schulen, Straßen und Kioske werden dort nach Obama benannt, viele Menschen reden sogar ihre Lieblingskühe oder Lieblingsziegen mit “Obama” an.
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