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Der marokkanische König Mohammed VI. hat Algerien scharf kritisiert. In einer Rede zum 33. Jahrestag des “Grünen Marschs” erklärte er, die Weigerung Algeriens, die Grenze zu Marokko zu öffnen, verhindere eine Normalisierung der Beziehungen zwischen den Ländern.
Algerien hatte die Grenze vor 14 Jahren als Reaktion auf ein Attentat geschlossen. Als Bedingung für eine Öffnung verlangt Algier eine Lösung des Westsahara-Konflikts. Die Westsahara war einst eine spanische Kolonie. 1975 demonstrierten 350.000 Menschen beim sogenannten “Grünen Marsch” für eine Übergabe der Region an Marokko. Rabat betrachtet die Westsahara als Teil seines Territoriums und bietet nur eine eingeschränkte Autonomie an, während die Bewohner der Westsahara auf ihre Unabhängigkeit pochen. Die UN fordern seit längerem die Abhaltung eines Referendums über den völkerrechtlichen Status der Region.
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