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Der Wirbelsturm Paloma hat die Kaimaninseln in der Karibik heimgesucht. Inzwischen hat der Sturm auch die Stärke vier erreicht; die Windgeschwindigkeiten betragen mehr als zweihundert Stundenkilometer. Über Schäden ist bisher aber nichts bekannt: Die reichen Kaimaninseln, ein britisches Überseegebiet, sind vergleichsweise stabil bebaut.
Von der winzigen Inselgruppe wird Paloma nach Kuba weiterziehen; dort befürchtet man wesentlich stärkere Auswirkungen. Zudem hat Kuba dieses Jahr auch schon schwere Schäden durch die Wirbelstürme Ike und Gustav erlitten.
Nach bisherigem Stand wird sich Paloma über Kuba aber erheblich abschwächen. Als normaler Tropensturm wird er dann an Florida vorbei aufs offene Meer ziehen.
Von den Kaimaninseln kommt inzwischen niemand mehr weg. Der Flughafen ist geschlossen, auch die vielen Urlauber sitzen nun vorerst fest. Die Einheimischen decken sich unterdessen mit Benzin und Lebensmitteln ein.
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