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In den USA muß die Regierung ihre Rettungsmanahmen für den krisengeschüttelten Versicherer AIG massiv aufstocken. Der Grund: Die Einbußen des globalen Branchenriesen summieren sich inzwischen auf rund 36 Milliarden Euro. Der Konzern bilanzierte im jüngsten Quartal den Rekordverlust von mehr als 19 Milliarden Euro. Es war das vierte Minus in Folge.
Auch der vom Staat übernommene größte US-Baufinanzierer Fannie Mae erlitt mit mehr als 22 Milliarden Euro einen neuen Rekordverlust. Damit kommt die Finanzkrise den amerikanischen Steuerzahler teurer zu stehen als bislang angenommen.
AIG war von der Notenbank im September in letzter Minute vor dem Bankrott gerettet worden. Im Gegenzug erhielt der Staat 80 Prozent der Anteile.
Auch bei Fannie Mae und dem Schwesterunternehmen Freddy Mac übernahm Washington die Kontrolle angesichts des dramatischen Einbruchs auf dem US-Immobilienmarkt. Beide stehen hinter rund der Hälfte der Hypothekenkredite in den USA.
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