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In Frankreich reißt die mysteriöse Anschlagsserie gegen die Staatsbahn SNCF nicht ab: Ein aus Brüssel kommender TGV-Hochgeschwindigkeitszug raste in der Nacht in Südfrankreich in auf zwei Betonplatten, die Unbekannte auf die Schienen gelegt hatten. Verletzte gab es keine – doch verzögerte sich der Verkehr um die Stadt Narbonne mehr als eine Stunde.
In der Nacht auf Samstag hatte es bereits eine Serie von Anschlägen auf mehrere Gleise im Norden des Landes gegeben – auch internationale Züge aus London, Brüssel und Köln verzögerten sich dadurch. Dabei gingen die Täter immer auf die gleiche Weise vor: sie befestigten Stahlteile an den Oberleitungen. Diese rissen dann durch, sobald ein Zug die Stelle passierte.
Mehr als 160 Züge von Paris in Richtung Norden mussten von den Hochgeschwindigkeitstrassen auf normal Strecken umgelegt werden. Viele fuhren dadurch mit bis zu 5 Stunden Verzögerung. Die Staatsanwaltschaft schließt einen terroristischen Hintergrund nicht aus – völlig unklar scheint aber, wer – und aus welchen Gründen – dahinter stecken könnte.
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