
wirtschaft
Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.
Die Krise der Automobilindustrie hat in Spanien zu einem Gewaltausbruch geführt. In Barcelona griffen Nissan-Arbeiter den Verwaltungssitz des japanischen Autobauers an. Sie bewarfen das Gebäude mit Steinen, Eiern und Knallkörpern.
Zuvor hatten sich Hunderte Beschäftigte zu einem Protestmarsch versammelt, um gegen die von Nissan geplanten Stellenstreichungen zu demonstrieren. Wie Autobauer weltweit leidet auch Nissan unter dem Nachfrageeinbruch und will in Barcelona mehr als anderthalbtausend Arbeitsplätze abbauen. Außerdem soll die Produktion zurückgefahren werden.
Auch der schwedische Lastwagenbauer Volvo plant, seine Kapazitäten zu kürzen. So sollen an Standorten in Schweden und Nordamerika rund 1000 Stellen verschwinden. Betroffen ist vor allem die Filiale Volvo Powertrain, die Motorteile für Eisenbahnen und Lastwagen herstellt.
Bereits im September hatte das Unternehmen Produktionskürzungen und den Abbau von Arbeitsplätzen angekündigt. Weltweit beschäftigt Volvo Lastwagen einschließlich der Töchter Renault Trucks, Mack Trucks und Nissan Diesel rund 100.000 Menschen.
Copyright © 2009 euronews
tags: Wirtschaft
Top-Nachrichten und letzte Meldungen

Deutsche Telekom übertrifft Prognose
Leitzins im Euroraum bleibt bei 1,0 Prozent
Federal Reserve bestätigt Null-Zins-Politik
Marks & Spencer überrascht den Markt
ILO-Bericht: Gesunkene Reallöhne
Verarbeitendes Gewerbe legt zu
Russlands Leitzins auf 9,5 Prozent gesenkt
US-BIP um 3,5 Prozent gestiegen
Ölriesen: Milliardeneinbruch beim Gewinn
Weniger Arbeitslose in Deutschland als erwartet 








