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Die Ende Oktober von nigerianischen Piraten entführten Seeleute aus Frankreich und Afrika sind nach Verhandlungen mit den Geiselnehmern freigelassen worden. Der Präsident von Kamerun Paul Biya begrüßte jeden der 10 Männer mit einem Händedruck. Die Seeleute seien bei guter Gesundheit, hieß es, und sollten so bald wie möglich nach Frankreich zurückkehren. Lösegeld wurde laut Abgaben aus Paris nicht bezahlt.
Die Männer – sieben Franzosen, zwei Kameruner und ein Tunesier – arbeiteten auf einem Versorgungsschiff für den Ölkonzern Total. Ende Oktober war die Besatzung vor der Küste Kameruns von Angehörigen der Rebellengruppe “Bakassi Freedom Fighters” überfallen worden. Laut französischen Medien forderten die Entführer neue Verhandlungen über die Öl-Halbinsel Bakassi. Nigeria hatte Bakassi nach jahrelangen Streitigkeiten Mitte August gegen den Willen der Rebellen an Kamerun übergeben.
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