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Russland schlägt nun doch versöhnlichere Töne an. Moskau könne auf die Stationierung von Iskander-Raketen in Kaliningrad verzichten, wenn Washington seine Pläne für ein Raketenschild in Osteuropa aufgebe.
Die EU hatte auf die Ankündigung, russische Raketen in der Nähe der polnischen Grenze zu stationieren, besorgt reagiert.
Jetzt ruderte Russlands Ausseminister Sergei Lavrov zurück: Die Raketen in Kaliningrad seien nur zur Neutralisierung der Bedrohung durch den US-Raketenschild geplant. Sie würden nur dann installiert, wenn die USA tatsächlich eine Radaranlage in Tschechien und Abfangraketen in Polen aufstellten.
Die neue russische Position gilt auch als ein Appell an die Adresse des neuen US-Präsidenten Barack Obama. Moskau sieht die Pläne für ein US-Raketenschild in Polen und Tschechien als Bedrohung für Russland. Und so belastest das Raketenthema auch die Beziehungen zwischen Russland und der EU vor dem nächsten Gipfeltreffen am Freitag.
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