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Die US-Regierung hat einen grundsätzlichen Strategiewechsel im Kampf gegen die Finanzkrise vorgenommen. So soll der Staat den Banken keine faulen Kredite abkaufen, sondern stattdessen ins Kapital der Banken einsteigen. Das erklärte Finanzminister Henry Paulson in Washington.
Ursprünglich war die Übernahme der Risikopapiere der Kernpunkt des 700 Milliarden Dollar schweren Rettungsplans gewesen. Die Regierung sei aber zur Auffassung gelangt, dass diese Mittel besser genutzt werden könnten, so Paulson.
Der Minister zog insgesamt eine positive Bilanz der Hilfsbemühungen, allerdings gebe es noch zahlreiche Herausforderungen. Das Finanzsystem bleibe angesichts der Wirtschaftskrise instabil. Die Börsen würden sich erst wieder erholen, wenn die Immobilienkrise überwunden sei.
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