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Mit dem G20-Gipfel in Washington fängt die Arbeit erst an – diese Überzeugung äusserten Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi und Brasiliens Präsident Luis Ignacio Lula da Silva bei ihrem Treffen in Rom. Und offenbar um die morosen Aussichten aufzuhellen – hatte Berlusconi die brasilianischen Fussballstars seines Clubs AC Mailand eingeladen.
Der brasilianische Präsident blieb aber bei seiner pessimistischen Positition im Vorfeld des Gipfels zur Finanzkrise: “Wir werden sicher keine Lösungen finden, weil offernbar keine einzelnes Land die Lösung parat hat, und auch die 20 Staaten können nicht auf einem einzigen Treffen eine Lösung finden. Wir müssen einen globalen Weg gehen.
Und der globale Ausweg erfordert es, dass wir darüber nachdenken die internationalen Institutionen zu verändern, die in den vergangenen Jahren viel an Repräsentativität eingebüsst haben.”
Brasilien gehört zu den Schwellenländern, die seit Jahren auch eine Aufnahme in die Gruppe der wichtigsten Industrienationen der G8 fordern.
Einer der Vordenker für den Washingtoner Gipfel ist der britische Premier und langjährige Finanzminister Gordon Brown. Er hofft zumindest auf Fortschritte der im Sommer gescheiterten Handelsgespräche, durch ein Handelsabkommen könne ein wichtiges Signal gegen Protektionismus gesendet werden und darin seien sich die Partner weitgehend einig.
Ein Ende der Krise ist derzeit nicht in Sicht, und die Wall Street verzeichnete erneut starke Verluste.
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