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Die EU hat mit Libyen Gespräche über eine engere politsche Zusammenarbeit begonnen. Hintergrund sind die Engergievorkommen in dem Land.
Zuvor waren die Beziehungen zu Libyen jahrelang gestört; weil es Terroristen unterstützt hatte.
Die Wende kam im Juli 2007, als sich Tripolis nach langen Verhandlungen bereit erklärte, zum Tode verurteilte bulgarische Krankenschwestern freizulassen. Ihnen war vorgeworfen worden, libysche Kinder absichtlich mit Aids infiziert zu haben.
Auf diesen Schritt folgen nun Gespräche für ein Partnerschaftsabkommen: So will Brüssel mit Tripolis eine Freihandelszone schaffen. Die EU erhofft sich auch Unterstützung gegen illegale Einwanderung.
Wichtigster Punkt sind wohl die Energielieferungen aus Libyen. Brüssel will dadurch seine Abhängigkeit von russischem Erdöl verringern.
Das Abkommen stößt jedoch vor allem bei humanitären Organisationen auf Kritik. Nach Angaben der Kommission sollen auch Menschenrechtsverletzungen Inhalt der Gespräche sein.
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