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Die seit fünf Monaten währende Waffenruhe zwischen Israel und den radikalen Palästinenserorganisationen im Gazastreifen wird immer brüchiger. Bei einem israelischen Luftangriff wurden nach palästinensischen Angaben zwei Männer verletzt.
Nach Angaben der israelischen Armee hatten militante Palästinenser zuvor aus dem nördlichen Gazastreifen Kassam-Raketen auf Israel abgefeuert. Medienberichten zufolge genehmigte Israel indes den Ausbau von Dutzenden jüdischen Siedlungen im Westjordanland.
Ein Sprecher der Vereinten Nationen warnte davor, dass angesichts der geschlossenen Grenzübergänge keine Hilfslieferungen mehr zu den 750.000 Bedürftigen im Gazastreifen gebracht werden könnten. Die Übergänge sind seit neun Tagen geschlossen, Israel kündigte an, bald kleine Mengen Nahrungsmittel passieren lassen zu wollen.
Gut 80 Prozent der 1,4 Milionen Einwohner des Gazastreifens sind auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Die Regale in den Lagern der Vereinten Nationen sind jedoch größtenteils leer.
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