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US-Präsident George W. Bush hat auf dem Weltfinanz-Gipfeltreffen in Washington vor vor einer Neubelebung des Protektionismus gewarnt. Die Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer beraten in der US-Hauptstadt über Auswege aus einer der tiefsten Wirtschaftskrisen der Geschichte und über eine Reform des globalen Finanzwesens. “Ich bin erfreut darüber, dass die Staats- und Regierungschefs die Prinzipien des freien Marktes und des freien Handels erneut bestätigt haben”, sagte Bush. “Eine der Gefahren in einer Krise besteht darin, dass der Protektionismus wieder eingeführt wird. Die Krise ist noch nicht zu Ende, zwar gibt es Fortschritte, doch es muss noch sehr viel getan werden.”
Zu den Teilnehmern des Treffens in Washington zählen auch der französische Staatschef Nicolas Sarkozy und Russlands Präsident Dmitri Medwedew. Nach den Plänen der G20-Staaten soll künftig sichergestellt werden, dass Finanzmärkte, Finanzprodukte und Finanzmarkt-Teilnehmer einer Regulierung unterworfen werden. Unterhändler einigten sich inzwischen auf ein Abschlussdokument. Es enthält die Grundsätze einer neuen Finanz-Architektur der Welt. Bis Ende März sollen konkrete Einzelmaßnahmen ausgearbeitet werden. Die G20 vertreten rund 85 Prozent der Wirtschaftskraft der Welt.
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