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Der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, hat beim G-20-Gipfel mehr Einfluss für die EU in internationalen Finanzinstitutionen wie dem Internationalen Währungsfond und der Weltbank gefordert. Es sei gut, dass einige der wichtigsten europäischen Volkswirtschaften dort repräsentiert seien. Aber es sei wichtig, dass auch die Europäische Union als solche in diesen Institutionen repräsentiert sei. Doch die Eurozone, der zweitgrößte Wirtschaftsraum der Welt, ist im dritten Quartal in die Rezession gerutscht. Die Position der Europäer stößt auch auf Kritik. Der Brüsseler Analyst Karel Lannoo meint, die Europäer hätten nicht zum G-20-Treffen reisen sollen, ohne das eigene Haus in Ordnung gebracht zu haben. Er erwarte, dasss viele Schwellenländer in der G20 an Europa und die USA gerichtet sagen würden: “Bringt erst einmal euer eigenes Haus in Ordnung, vorher unterschreiben wir gar nichts.” Die Europäer streben eine neue Rolle des Internationalen Währungsfonds an. Mit mehr Kompetenzen und Mitteln soll der IWF eines Tages die internationalen Finanzmärkte überwachen.
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