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Hillary Clinton könnte die nächste Außenministerin der USA werden: Noch ist daran aber alles mehr als unsicher. Fest steht nur, dass sie sich am Donnerstag mit dem künftigen Präsidenten Barack Obama getroffen hat, in dessen Heimatstadt Chicago. Mehr sagt dazu im Moment keiner der beiden; ob es bei diesem Treffen tatsächlich ein Angebot an Clinton gegeben hat, ist unbekannt.
Würde es so kommen, könnten sich damit wohl viele anfreunden: Clinton sei weltweit gut bekannt, meint der Politikwissenschaftler Michael Tanner vom Cato Institute; und politisch gemäßigt. Es wäre
ein Zeichen, dass sich Obama in die Mitte bewege, und dass es in der Politik keinen radikalen Bruch gebe. Für die Welt wäre es ein gutes Signal: Wandel ja, aber keine völlige Neuausrichtung.
Allerdings kämen für den Posten wohl auch andere in Frage: So hat Obama deswegen ebenfalls mit
Bill Richardson gesprochen. Richardson ist
Gouverneur im Bundesstaat Neumexiko, war unter Präsident Bill Clinton in den Neunzigern aber auch schon Minister und Diplomat. Dazu kommt: Hillary Clinton könnte ebenso gut entscheiden, dass sie vielleicht lieber ihren Sitz im Senat behalten möchte.
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