Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.
Der UN-Sondergesandte für den Kongo, Olusegun Obasanjo ist mit dem Verlauf seiner Vermittlungsbemühungen im Kongo-Konflikt zufrieden. Der frühere nigerianische Staatspräsident hat sich nach seinem Treffen mit dem kongolesischen Präsidenten Kabila am Samstag in den Osten der Demokratischen Republik Kongo zu einem Treffen mit Rebellengeneral Laurent Nkuda begeben.
Der Europäische Komissar für Humanitäre Hilfe, Luis Michel, besteht gegenüber euronews auf einer Entwaffnung von Nkundas Miliz: “In einem demokratischen Staat gibt es keinen Platz für bewaffnete Rebellen”, sagte Michel.
Auch am Samstag hielten die Gefechte in der Region an. Michel wies Kritik am Verhalten der UN-Friedenstruppe zurück. “Es ist schlimm, wenn sich in der öffentlichen Meinung im Kongo der Eindruck verfestigt, die Blauhelme seinen untätig. Es ist keine Untätigkeit, ihr Mandat ist relativ beschränkt, ihre Ressoursen sind beschränkt. Ich hoffe nach ihrer Verstärkung werden sie effektiver arbeiten können”.
Rund 60.000 Flüchtlinge in zwei Lagern nördlich von Goma sollen in der kommenden Woche in andere Lager verlegt werden. Das UN-Flüchtlingshilfswerk will sie vor der heranrückenden Front in Sicherheit bringen. Außerdem befürchtet es eine Militarisierung der Lager, die sich in einem von den Regierungstruppen kontrollierten Gebiet befinden.
Copyright © 2009 euronews
Top-Nachrichten und letzte Meldungen


Fünfter Jahrestag der Orangenen Revolution
Fährenunglück in Indonesien
Präsidentenwahl in Rumänien
Armenien und Aserbeidschan wollen Konflikt…
Rettungsversuche für 21 Bergleute in China
Tote bei Unwettern in der Türkei
US-Gesundheitsreform nimmt erste Hürde
Libanon feiert 66. Jahrestag der Unabhängigkeit
Würdenträgertreffen im Vatikan
Große Bauerndemonstration in Madrid 




