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Im Schatten eines internationalen Treffens zum Roten Thunfisch hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace ihrerseits auf die bedrohte Art aufmerksam gemacht. Sie schüttete fünf Tonnen Fischköpfe vor das Landwirtschaftsministerium in Paris. Die Umweltschützer verlangen einen vorläufigen Fangstopp. Ihre Befürchtung: Der rote Thun, dessen Bestand in den letzten zwanzig Jahren um 80 Prozent geschrumpft ist, könnte sich nicht wieder regenerieren.
Ob tatsächlich ein Fangstopp verhängt wird, wird sich auf dem Treffen der Internationalen Konvention zur Erhaltung der atlantischen Thunfische entscheiden. Innerhalb der nächsten acht Tage beratschlagen die 45 Mitgliedsländer in Marrakech, welche Maßnahmen ergriffen werden. Sechs EU-Staaten sind davon betroffen. Fischereiorganisationen verlangen lediglich stärkere Kontrollen.
Die bestehenden Fangquoten werden weit übergangen: Im vergangenen Jahr wurde doppelt soviel roter Thun aus dem Meer gefischt als erlaubt. Der teure Fisch wird für Sushi verwendet und ist besonders in Japan eine Delikatesse.
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