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Mit einem seiner Scherzchen versuchte Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi, die ernsten Themen des turnusmäßigen deutsch-italienischen Mini-Gipfels aufzulockern. Er versteckte sich vor der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und rief tatsächlich Kuckuck.
Die weiteren Themen des ersten Gipfels Merkel/Berlusconi, an dem auch die Außen-, Wirtschafts-, Finanz- und Verkehrsminister teilnahmen: Finanzkrise, Weltwirtschaftsgipfel, Klimaschutz und ein juristisches Problem mit drohenden Entschädigungen wegen Massakern der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Und: Alitalia.
Berlusconi: “Was die Alitalia angeht, sind die Kanzlerin und ich einer Meinung: Wir bevorzugen eine Zusammenarbeit zwischen Lufthansa und Alitalia. Und hoffen, dass es klappt.”
Interesse an der von der Pleite bedrohten italienischen Fluglinie hat ausserdem Air France/KLM. Der Mailänder Berlusconi schätzt vor allem die Vorliebe der Lufthansa für den Flughafen Mailand-Malpensa. Einen Vorstoss der französisch-niederländischen Fluglinie hatte er vor einigen Monaten abgelehnt. Sie soll den Standort Rom bevorzugen.
Wegen eines wilden Streiks der Alitalia-Belegschaft gegen wechselnde Übernahmepläne, etwa die Frage eines internationalen Partners für ihre kurz vor dem Neustart stehende Luftlinie, künftig CAI, fallen täglich Dutzende Flüge aus.
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