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Die Regierung Mazedoniens will vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag gegen Griechenland klagen, weil Athen den Beitritt des Landes in die NATO blockiert.
Zur Begründung heißt es, Athen habe gegen ein unter UN-Schirmherrschaft abgeschlossenes Abkommen von 1995 verstoßen, in dem die griechische Regierung im April 2008 die NATO-Aufnahme der früheren jugoslawischen Republik mit einem Veto verhinderte.
Beim NATO-Gipfel Anfang April in Bukarest war wegen des Namensstreits eine Einladung Mazedoniens zur Mitgliedschaft in der NATO am Einspruch Griechenlands gescheitert. Athen will nicht zulassen, dass die Nachbarrepublik historische Namen und Symbole benutzt, die nach griechischer Auffassung zur hellenischen Geschichte gehören und zu Verwechslungen mit der nordgriechischen Provinz Mazedonien führen könnten. Sollte es keine Lösung geben, will Athen auch die Annäherung seines nördlichen Nachbarn an die Europäischen Union blockieren.
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