
EU-Bericht: Osteuropäische Einwanderung in den Westen hat positive Folgen
18/11/08 20:03 CET
EU-Erweiterung
europa
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Die Angst vor negativen Konsequenzen der Einwanderung osteuropäischer Arbeitskräfte in westeuropäische Länder ist weitgehend unbegründet.
Dies geht aus einem EU-Bericht über die Freizügigkeit von Arbeitnehmern nach der Osterweiterung 2004 hervor, den die Europäische Kommission am Dienstag annehmen will.
Entgegen vieler Befürchtungen besagt der Bericht auch, dass sich die Wanderbewegungen positiv auf das Wirtschaftswachstum ausgewirkt hätten. Nach der ersten Erweiterungsrunde 2004 zog es Arbeitskräfte aus den betroffenen osteuropäischen Ländern vor allem nach Irland und nach Grossbritannien.
Nach der Aufnahme Rumäniens und Bulgariens 2007 in die Union, wanderten rund 500.000 Bürger beider Länder vorwiegend nach Italien und Spanien aus. Deutschland gehört zusammen mit Österreich zu den EU-Staaten, die ihren Arbeitsmarkt bisher nicht vollständig für Arbeitskräfte aus Osteuropa geöffnet haben.
Berlin erwägt sogar, die Einschränkung der Freizügigkeit bis 2011 zu verlängern. Der neue EU-Bericht könnte dazu beitragen, dies zu überdenken, zumal es darin auch heisst, die weitgehende Abschottung des deutschen Arbeitsmarkts für Osteuropäer trägt mit zur Schwarzarbeit bei.
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