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Tausende europäische Tabakanbauer sind in Brüssel auf die Straße gegangen, um gegen die vorgesehene Kürzung von Subventionen zu protestieren. Sie wollen erreichen, dass die finanzielle Unterstützung in ihrer bisherigen Form bis 2013 bestehen bleibt – und nicht wie bisher geplant bis 2010.
Auch das EU-Parlament schlug sich auf ihre Seite: Die europäischen Abgeordneten forderten eine Verlängerung der bisherigen Subventionen.
Die EU-Kommission will jedoch nicht einlenken: Seit vier Jahren ist geplant, die Unterstützung ab 2010 nicht mehr von der Menge der Tabakproduktion abhängig zu machen – was Kürzungen zur Folge haben wird.
Besonders betroffenen Tabakanbauern wie in Griechenland soll finanziell unter die Arme gegriffen werden. Dort ist die Produktion in den letzten Jahren um 80 Prozent zurückgegangen. Hintergrund ist die sinkende Nachfrage nach Zigaretten in Europa.
In Griechenland wie in Spanien wird Tabak in den ärmsten Regionen des Landes angebaut, meistens von kleinen Familienunternehmen.
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