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Der Kampf um die Parteiführung der französischen Sozialisten geht in die zweite Runde. Keiner der Kandiaten erhielt bei der Urwahl am Donnerstag die erforderliche Mehrheit. Deutlich in Front liegt die gescheiterte Präsidentschaftskandidatin Segolene Royal. Für sie stimmten 42,5 % der Parteimitglieder.
Royal stellt sich gerne als Außenseiterin dar, die gegen verkrustete Strukturen antritt. Sie will die Partei zur Mitte hin öffnen und bei der Präsidentschaftswahl 2012 erneut antreten.
Die Bürgermeisterin von Lille, Martine Aubry konnte sich mit 34,7 % als zweitplatzierte für die heutige Stichwahl qualifizieren. Aubry ist die Vertreterin des Gewerkschaftsflügels. Sie erhielt Unterstützung vom Kandidaten des linken Flügels, Benoit Hamon. Er rief seine Anhänger auf, für Aubry zu stimmen, nachdem er mit 22,8 % ausgeschieden war.
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