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Die US-Autoindustrie muss vorerst auf staatliche Hilfe verzichten. Entgegen früherer Meldungen, dass sich Republikaner und Demokraten geeinigt hätten, wollen die Demokraten nun doch nicht das 25 Milliarden Dollar schwere Hilfspaket freigeben. Die drei großen Autobauer des Landes hatten zuvor vor einem Kollaps der Branche gewarnt. Politiker beider Lager aber machen nicht die aktuelle Krise, sondern jahrelanges Missmanagement für die Probleme verantwortlich.
Der demokratische Mehrheitsführer im Senat Harry Reid sagte, die Manager hätten bei den Treffen nicht überzeugend darlegen können, dass die erbetenen Hilfen auch wirklich die letzten sein würden.
Dagegen wandte sich der republikanische Senator George Voinovich, der Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft befürchtete.
Er sagte:“Wenn wir nicht helfen, stehen wir vor einer Rezession. So wie das sehe, springen wir dann alle über die Klippe.”
Die US- Börsen reagierten auf die Nachrichten mit dramatischen Kursverlusten. Der Dow Jones Index landete auf dem tiefsten Stand seit mehr als 5 Jahren. Eine Ratingagentur stufte die Kreditwürdigkeit von Ford noch weiter hinab. Es sei nicht sicher, ob der Konzern die Krise überstehe.
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tags: Finanzkrise, Industrie, USA
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