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Die frühere französische Arbeitsministerin Martine Aubry wird neue Vorsitzende der Sozialisten. Sie gewann die Stichwahl mit einem Vorsprung von nur 42 Stimmen vor der gescheiterten Präsidentschaftskandidatin Segolene Royal. Royal hatte im ersten Wahlgang noch vorne gelegen, aber die absolute Mehrheit verfehlt. Sie verlangte in der Nacht zum Samstag wegen Unregelmäßigkeiten eine Wiederholung der Urwahl.
Für die Partei ist der Wahlausgang eine Katatsrophe. Bei einem derart knappen Ergebnis, so ein sozialistischer Parlamentsabgeordneter, der nicht genannt werden will, habe keine der beiden ein Mandat. Keine werde die zerissene, tief gespaltene Partei führen können.
An der Urwahl beteiligten sich 134.784 Parteimitglieder.
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