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Die Europäische Union stellt eine Milliarde Euro für afrikanische Bauern zur Verfügung. Dies beschloss der Ministerrat am Freitag. Das Geld soll unter anderem für Saatgut und Dünger in Afrika ausgegeben werden. Die EU will damit die Landwirtschaft in den ärmsten Ländern unterstützen, die besonders unter dem starken Anstieg der Nahrungsmittelpreise leiden.
Kommissionspräsident José Manuel Barroso hatte die Hilfe bereits vor einem halben Jahr vorgeschlagen. Nach erheblichen Einwänden der Mitgliedstaaten und des Europaparlaments werden jetzt Mittel im Etat für Außenbeziehungen der EU umgeschichtet. Barroso hatte ursprünglich vorgeschlagen, ungenutzte Agrarsubventionen in Hilfsgelder umzuwidmen.
Gleichzeitig einigte sich der Ministerrat auf den Haushalt der EU für das kommende Jahr. Er soll ein Volumen von 116,1 Milliarden Euro haben. Das ist gegenüber dem laufenden Jahr ein Minus von knapp vier Prozent.
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