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Barack Obama hat umfangreiche Hilfsmaßnahmen für die angeschlagene amerikanische Wirtschaft angekündigt. Zahlen nennt der künftige Präsident allerdings nicht. Sein Plan soll sich über zwei Jahre erstrecken.
Konkret spricht Obama dann aber von zweieinhalb Millionen neuen Arbeitsplätzen, die bis Anfang 2011 entstehen sollen. Sein Hilfsplan sei groß genug für die anstehenden Probleme. Kurz nach der Amtsübernahme werde er ihn in Kraft setzen.
Die Arbeitslosigkeit in den USA hat sich verschärft: Letzte Woche wurden mehr als 540.000 Anträge auf
Arbeitslosengeld gestellt – so viele in einer Woche wie seit sechzehn Jahren nicht mehr. Auf Arbeitssuche sind insgesamt mehr als zehn Millionen Amerikaner.
Obama will mit dem Hilfsprogramm Straßen und Brücken reparieren und Schulen modernisieren. Das Geld solle außerdem in Windkraft- und Solaranlagen
fließen, in effiziente Autos und alternative Energien.
Die Abhängigkeit von ausländischem Öl solle damit sinken und die Wirtschaft für die nächsten Jahre wettbewerbsfähig bleiben.
Eine gute Entscheidung hat Obama offenbar auch mit der Wahl seines Finanzministers getroffen – laut
Medienberichten Timothy Geithner. Geithner ist ein anerkannter Fachmann und derzeit Chef der New Yorker Außenstelle der Fed, der Notenbank. Den Berichten zufolge soll Obama Geithner am Montag offiziell vorstellen. Die New Yorker Börse, die die ganze Woche über immer weiter abgestürzt war, reagierte auf die Nachricht am Freitag mit einem kräftigen Plus von mehr als sechs Prozent.
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