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Exil-Tibeter fordern härtere Gangart

welt

Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.

Mit dem mehrheitlichen Bekenntnis zu einer
härteren Politik gegenüber Peking sind die Beratungen von mehr als 600 Exil-Tibetern zu Ende gegangen. Der Dalai Lama, der nicht an den
sechstägigen Gesprächen teilnahm, hatte das Sondertreffen angesichts der festgefahrenen Verhandlungen mit Peking einberufen.

Die stellvertretende Vorsitzende Dolma Gyari sagte, tibetische Gesandte sollten nicht mehr nach China reisen. “Wenn China nicht auf uns zugeht, gibt es für uns keine andere Möglichkeit, als die komplette Unabhängigkeit zu erklären”, sagte Gyari.

Vor wenigen Wochen hatte der Dalai Lama erklärt, er stelle inzwischen eher ein Hindernis dar, als dass er zur Lösung des Problems beitrage. Er rief die Tibeter dazu auf, “nach realistischen und
gewaltfreien Optionen für den künftigen Kurs” zu
suchen.

Im März war es zu heftigen Unruhen in Tibet gekommen, gegen die Peking massiv vorgegangen war.

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