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Bei den Regionalwahlen in Venezuela hat Staatspräsident Hugo Chavez sein selbstgestecktes Ziel nicht erreicht, daß seine Partei alle 22 Gouverneure stellt. Die Opposition gewann in mindestens vier Bundesstaaten – darunter in so wichtigen wie dem Hauptsstadtdistrikt Caracas und dem erdlölreichen Zulia. Chavez, der vorher mit Militäreinsatz für diesen Fall gedroht hatte, erkannte die Ergebnisse an und gratulierte den politischen Gegnern.
Der Linksnationalist, der auch diesen Urnengang zu einer Volksabstimmung über seine Politik hochstilisiert hatte, sieht sich und seinen “Weg zum Sozialismus” bestätigt. Für die Opposition zählt vor allem auf seine Äußerung, der Wahlausgang sei ein großer Triumpf der Demokratie. Der neue Bürgermeister der Hauptstadt sagte an Chavez gewandt, man habe viele Differenzen, aber um Caracas vor dem Chaos zu retten biete er dem Präsidenten Zusammenarbeit an.
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tags: Wahlen
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