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In Thailands Hauptstadt Bangkok protestieren weiter die Regierungsgegner. Inzwischen haben sie den internationalen Flughafen weitgehend
lahmgelegt. Damit wollen sie verhindern, dass Regierungschef Somchai Wongsawat landen kann, der vom APEC-Gipfeltreffen aus Peru zurückkommen soll.
Inzwischen gab es auch drei Explosionen; eine am Flughafen und zwei im Stadtzentrum. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt. Einzelheiten sind nicht bekannt; thailändische Fernsehsender berichten von einer Handgranate, die am Flughafen geworfen worden sei.
Mindestens dreitausend Reisende sitzen nach Angaben der Flughafenleitung inzwischen fest. Sie können auch nicht weg, weil die Zufahrten ebenfalls von den Regierungsgegnern blockiert sind.
Auch an einer Straße zum alten Flughafen von Bangkok kam es zu Zwischenfällen. Offenbar wurden
Regierungsanhänger beschossen, mehrere von ihnen verwundet. Dort tagt die Regierung, seit ihre Gebäude im Stadtzentrum von der Opposition besetzt sind.
Der Regierungschef ist ein Schwager von Ex-Ministerpräsident Thaksin Shinawatra; für die Demonstranten ist er auch sein Strohmann. Shinawatra wurde vor zwei Jahren gestürzt und jetzt wegen Amtsmissbrauchs verurteilt; er hat sich aber ins Ausland abgesetzt.
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tags: Thailand
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