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Euro-Inflation überraschend stark gesunken

wirtschaft

Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.

Die Inflationsrate ist in der Eurozone in diesem Monat erheblich gesunken. Die Teuerungsrate betrug 2,1 Prozent, mehr als ein Prozent weniger als im Oktober. Analysten hatten mit einer weit höheren Inflationsrate gerechnet. Hauptgrund der geringeren Teuerung ist der starke Preisverfall auf den Ölmärkten in den vergangenen Monaten.

Im Juni dieses Jahres betrug die Inflation noch vier Prozent. Einen Monat später erreichte der Ölpreis einen Rekordstand von fast 150 Dollar pro Barrel — dreimal soviel wie in diesem Monat. Die Inflationsrate hat sich seither nahezu halbiert und nähert sich der Zielmarke der Europäischen Zentralbank.

Aus Sicht der EZB herrscht bei einer Teuerung von um die 2 Prozent Preisstabilität. Die Bank hat damit wieder mehr Spielraum in der Zinspolitik und Beobachter gehen davon aus, dass sie die Leitzinsen schon in der kommenden Woche um mindestens 0,5 Prozentpunkte senken wird.

Eine weitere Zinssenkung scheint auch aufgrund der jüngsten Arbeitsmarktdaten geboten. Die Erwerbslosigkeit ist in der Eurozone zuletzt auf 7,7 Prozent gestiegen.

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