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In den USA hat am Tag nach Thanksgiving der traditionelle Vorweihnachtseinkauf begonnen. Angesichts der gegenwärtigen Konjunkturflaute sieht der Einzelhandel der Saison besorgt entgegen. In den kommenden Wochen machen amerikanische Geschäfte 40 Prozent ihres Jahresumsatzes.
Nach fünf Monaten sinkender Umsätze locken viele Händler nun mit besonders hohen Preisnachlässen, um Schnäppchenjäger anzulocken. Die Wall Street blickte der Einkaufssaison mit wenig Zuversicht entgegen und viele Einzelhandelsaktien notierten deutlich schwächer.
In Wrentham im Bundesstaat Massachussetts, wo das amerikanische Erntedankfest seine historischen Wurzeln hat, verbrachten viele die Nacht im Freien, um als erste durch die Ladentür stürmen zu können. Die Jagd nach Sonderangeboten ist ein traditionelles Freizeitvergnügen. Angesichts der steigenden Arbeitslosigkeit ist die Schnäppchenjagd für viele Amerikaner in diesem Jahr jedoch zu einer wirtschaftlichen Notwendigkeit geworden.
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