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Unter den Toten von Mumbai sind 22 Ausländer, darunter auch drei Deutsche. Auf dem Flughafen Madrid landete ein Airbus der spanischen Luftwaffe mit rund 60 Touristen an Bord, die dem Inferno in Indien entkommen konnten. Spaniens Außenminister Moratinos empfing die Rückkehrer noch auf dem Flugfeld. Sie standen noch unter dem Eindruck der Ereignisse. Eine Touristin berichtete: “Wir sind aus unserem Hotel, dem Taj Mahal raus, überall war Rauch. Wir mußten schnell in ein anderes Hotel. Dort versteckten wir uns. Die Straßen waren wie leergefegt, es gab keine Internetverbindung, nichts. Doch schließlich konnten wir die spanische Botschaft erreichen und die hat dann unseren Rückflug nach Spanien organisiert.”
Die spanischen Touristen waren mehr als erleichtert wieder heimischen Boden unter den Füßen zu haben und von ihren Angehörigen empfangen worden zu sein. Ein anderer Tourist erzählte: “Der Flughafen war voller Menschen aus vielen Nationen, die raus dem Land wollten. Niemand wußte etwas genaues. Und dann kommt ein heimisches Flugzeug und begrüßt alle an Bord. Wir sind sehr priviligiert.”
Auf dem Frankfurter Flughafen landete eine Linienmaschine mit Touristen aus Mumbai. Die Passagiere konnten unverletzt Indien verlassen.
Sie alle hatten um ihr Leben gefürchtet.
Martin Leib kritisierte bei seiner Ankunft die indischen Sicherheitskräfte: “Indien ist sowieso relativ ein Erlebnis, die Zustände da zu sehen. Und wenn die Polizisten vor dem Hotel sitzen, ob die da sitzen oder nicht da sitzen. Das würde hier jeder Wachdienst professioneller machen.”
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