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Österreichs neue Regierung ist im Amt und hat auch schon die erste Kabinettssitzung hinter sich. Nur gut zwei Monate hat es diesmal nach der Wahl gedauert, bis das Kabinett der großen Koalition unter Werner Faymann von Bundespräsident Heinz Fischer angelobt werden konnte. Der Sozialdemokrat Faymann ist damit der elfte Bundeskanzler der Zweiten Republik. Als Vizekanzler und Finanzminister steht ihm Josef Pröll von der konservativen Volkspartei zur Seite.
Außer dem Kanzler hat die neue Regierung dreizehn Minister, dazu vier Staatssekretäre. Darunter sind einige neue Gesichter, wie das von Michael Spindelegger, dem neuen Außenminister. Seine Vorgängerin Ursula Plassnik hatte genug vom Streit der beiden Parteien um die Europapolitik. Die neue Justizministerin, eine Überraschung bei der Verkündung, wird später angelobt: Claudia Bandion-Ortner muss als Richterin erst noch den Bawag-Prozess beenden. Am Mittwoch präsentiert sich das neue Kabinett dann zur Regierungserklärung im Parlament.
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