
welt
Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.
Vor dem heutigen Außenminister-Treffen der NATO in Brüssel hat Russland von dem Bündnis eine “Rückkehr zur Vernunft” gefordert. Die NATO verhalte sich zu “emotional”, erklärte der russische NATO-Botschafter Dmitri Rogosin. Russland müsse stets mit “Überraschungen” rechnen. Hintergrund ist der Streit um eine Aufnahme der früheren Sowjetrepubliken Ukraine und Georgien in das westliche Militärbündnis. Der russische Botschafter erklärte, noch im Frühjahr habe man Moskau versichert, dass beide Länder derzeit die Beitrittsbedinungen nicht erfüllten – weder politisch noch militärisch. Nun aber höre man von den USA, dass sie das Bündnis ungeachtet russischer Proteste in jedem Fall erweitern wollten.
Seit dem Protest der NATO gegen den russischen Einmarsch in Georgien Anfang August ist die Zusammenarbeit mit Moskau im NATO-Russland-Rat auf Minister- und Botschafterebene bis auf weiteres eingefroren. Russland hat für den Fall einer neuen NATO-Osterweiterung mit Gegenmaßnahmen wie der Aufkündigung von Abrüstungsverträgen gedroht.
Copyright © 2009 euronews
Top-Nachrichten und letzte Meldungen

G 20 Finanzminister kriegen nichts hin.
Festvorbereitung in Berlin
Weiter Nervenkrieg wegen entführter Matrosen
Die Ballade zum Mauerfall?
Tödlicher Unfall in Andorra
Jiri Pehe: “Wir sind die Generation nach dem Fall…
Riccardo Ehrmann: “Ein paar Tage nach dem Fall…
Trauerfeier nach Amoklauf
Flugzeugabsturz im fernen Osten Russlands
Vorbereitungen zur Mauerfallfeier 








