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Auch die chinesisch-französischen Handelsbeziehungen könnten durch das Treffen belastet werden, wie Peking an diesem Donnerstag mitteilen ließ. Die Spannungen zwischen der EU und China haben seit März deutlich zugenommen, als es zu den ersten Zusammenstößen zwischen tibetischen Mönchen und chinesischen Sicherheitkräfte kam.
Der konservative deutsche EU-Parlamentarier Thomas Mann sagte, China müsse aus den Umständen lernen. Am wichtigsten sei es, die Menschen zu respektieren, die dort lebten. Sonst hätten die Menschen in China keine Möglichkeit, ohne Konflikte, ohne Revolution, sowie ohne Bomben zu überleben. Deswegen sei der vom Dalai Lama vorgegebene Weg der beste, den es gebe.
China will sich in seine Tibetpolitik nicht hineinreden lassen. Auch nicht nach den vielen anti-chinesischen Protesten, die es während des olympischen Fackellaufs wie in London gab. Europa will beides: Den Dialog mit Tibet und gute Handelsbeziehungen zu China. “Wenn es eine starke gemeinsame europäische Linie geben würde, die vom Europäischen Rat unterstützt würde, wäre das für die Chinesen zwar nicht leichter zu akzeptieren, aber es wäre leichter, damit umzugehen,” analysiert der Politikwissenschaftler Jonathan Holslag. “In den USA wurde der Dalai Lama selbst vom Präsidenten empfangen. Das war schwierig für China, aber es hat gelernt, damit umzugehen.” Vor 59 Jahren ist China in Tibet einmarschiert, einer Region, die damals abgeschnitten war vom Rest der Welt. Das ist heute nicht mehr der Fall.
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tags: China, Europäische Union, Tibet
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