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Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union kommen am Donnerstag zu einem richtungweisenden Gipfeltreffen in Brüssel zusammen. Die zweitägigen Gespräche stehen im Schatten der anhaltenden internationalen Finanzkrise und der unterschiedlichen Positionen zur Wirtschaftspolitik innerhalb der EU.
Diese Meinungsunterschiede belasten auch die Diskussionen über die zukünftige Klimapolitik Europas. Während sich zwischen Polen und Deutschland Gemeinsamkeiten anzudeuten scheinen, lehnt Italien sämtliche Schritte ab, die die Wirtschaft belasten könnten. “Wir brauchen Lösungen, die unsere empfindlichsten Industriesektoren gegenüber der internationalen Konkurrenz schützen”, erklärte Italiens ständiger EU-Vertreter Ferdinando Nelli-Feroci.
Neben Klimaschutz und Finanzpolitik steht der in diesem Jahr von den irischen Wählern abelehnte EU-Reformvertrag auf der Tagesordnung. Im nächsten Jahr geht der EU-Vorsitz an die Tschechische Republik, die den Vertrag von Lissabon ebenfalls noch nicht ratifiziert hat.
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