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Internationale Hilfsorganisationen berichten von immer mehr Cholera-Toten in Simbabwe – doch Anhäger der Regierungspartei sehen darin vor allem einen Vorwand fremder Mächte, ihren Anführer zu stürzen. Präsident Robert Mugabe erklärte bei der Beisetzung eines Parteifunktionärs, westliche Staatschefs hätten eine militärische Intervention gefordert – unter dem Vorwand einer galoppierenden Cholera-Epidemie. Doch die gebe es gar nicht mehr. Die Epidemie sei von den Ärzten in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheits-organisation gestoppt worden.
Doch die WHO sowie das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Hilfe erklärten, die Zahl der offiziell registrierten Cholerafälle in Simbabwe steige weiter und liege nun bei 16.000; die Zahl der Toten habe sich auf 783 erhöht. Unterdessen rief das Nachbarland Südafrika für das Grenzgebiet den Notstand aus. Dort sind bereits hunderte Menschen erkrankt. Außerdem suchen hier viele erkrankte Simbabwer Hilfe, da in ihrem Land das Gesundheitswesen kaum noch funktioniert.
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tags: Gesundheit, Simbabwe
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