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In Brüssel haben die Marathonverhandlungen zu den EU-Fischfangquoten begonnen. Alljährlich in der Vorweihnachtszeit beraten die Landwirtschaftsminister, um das Ausplündern der Meere zu begrenzen.
Die Umweltschützer schlagen auch mit ihrem Fisch-Müllwagen Alarm. Nach Schätzung des WWF werden jährlich rund eine Million Tonnen vermarktungsfähige Fische wieder in die Nordsee geworfen, die bei der Jagd nach anderen Arten zufällig ins Netz gehen. Die meisten Fische überleben diese Prozedur nicht. Dabei gibt es mittlerweile sogenannte “schlaue Netze”, die mit grösseren Maschen Jungtieren Schlupflöcher bieten.
Bisher hatten alle Massnahmen aber kaum Erfolg. Selbst Alltagsfische wie Seezunge oder Heilbutt sind mittlerweile bedroht. Auf den besonders gefährdeten Rotbarsch sollte der Verbraucher besser ganz verzichten.
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tags: Europa, Fischereipolitik
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