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Die Aktien der größten irischen Banken sind deutlich gestiegen – einen Tag, nachdem die Regierung in Dublin angekündigt hatte, ihnen mit 5,5 Milliarden Euro unter die Armee zu greifen. Die Papiere der “Allied Irish Bank” schossen nach der Ankündigung um über 20 Prozent in die Höhe, diejenigen der “Bank of Ireland” sogar um fast 40.
Die “Anglo-Irish Bank” geht dabei für 1,5 Milliarden Euro zu drei Vierteln in Staatsbesitz über. Bei der “Bank of Ireland” und der “Allied Irish Bank” übernimmt die Regierung jeweils ein Viertel der Stimmrechte. Sie hofft, dass das Geld Erträge bringt – so der Finanzminister Brian Lenihan: “Die Summen für die Investition kommen aus den nationalen Pensionsfonds, die sich dadurch jährlich einen Gewinn von über 470 Millionen Euro versprechen.”
Die Finanzkrise hatte Irland als erstes Land in Europa in die Rezession gedrückt. Die jetzige Hilfe an die Banken soll vor sowohl Unternehmen als auch privaten Kreditnehmern zugute kommen. Die Regierung möchte, dass 40 Prozent mehr Geld verliehen wird, und will damit den Geldfluss antreiben.
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