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Der Vertrag ist unterschrieben: Serbien verkauft 51 Prozent des staatlichen Erdölkonzerns NIS an Russland zum Vorzugspreis. Der russische Präsident Dimitrij Medvedjev und Serbiens Staatschef Boris Tadic hatten sich auf eine Verkaufssumme von 400 Millionen Euro geeinigt. Der tatsächliche Wert des Aktienpaketes soll mehr als doppelt so hoch liegen.
Kritiker innerhalb der serbischen Regierung hatten von einem Spottpreis gesprochen. Es handele sich um eine politische Geste als Dank für die Unterstützung im Kosovo-Konflikt. Ausserdem hat Russland eine Pipeline durch serbisches Territorium zu legen. Damit erhält Serbien neben Transit-gebühren die Sicherheit langfristiger Versorgung.
Eigentümer der Mehrheitsanteile von NIS ist nun der russische Monopolist Gasprom. Laut Vertrag muss er bis 2012 mehr als eine halbe Milliarde Euro in den serbischen Konzern investieren.
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