
welt
Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.
Die Flüchtlingswelle nach Süditalien sorgt für diplomatische Verstimmung zwischen Italien und Libyen. In den vergangenen Tagen waren rund 1.700 Flüchtlinge auf der Insel Lampedusa gelandet, die meisten von ihnen Afrikaner. Erst am Samstag griff die italienische Küstenwache ein Schiff mit mehr als 200 Migranten an Bord auf und eskortierte es zum Hafen. Das Aufnahmezentrum in Lampedusa ist bereits hoffnungslos überfüllt, da es nur über 700 Betten verfügt.
Die meisten Einwanderer kommen mit kleinen Booten aus Libyen – weshalb Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi und der libysche Staatschef Muammar al Gaddafi im August eine stärkere Zusammenarbeit im Kampf gegen illegale Einwanderung vereinbart hatten. Das Zugeständnis wurde Gaddafi versüßt: Italien versprach Libyen eine Milliardenentschädigung, um das Unrecht während der Kolonialzeit zu sühnen.
Nun scheint dieses so genannte “Freundschaftsabkommen” brüchig zu werden. Italiens Innenminister Franco Frattini forderte Libyen auf, die Kontrollen entlang der Küste zu verstärken und gemeinsame Seepatrouillen zu ermöglichen, um die Zahl der illegalen Migranten einzudämmen.
Copyright © 2009 euronews
tags: Italien
Top-Nachrichten und letzte Meldungen

Allergiehäufung nach Schweinegrippeimpfung
Vorbereitungen auf die Hadsch
Marwan Barguti, der Wunschkandidat vieler…
Hat Blair gelogen?
Großbritannien sucht die Wahrheit im Irak
Spanische Polizei nimmt “Segi”-Mitglieder fest
Licht und Schatten in UNO-Aidsbericht
Neue Ungewissheit um iranisches Uran
Eis der Antarktis schmilzt schneller als…
Mindestens 46 Tote nach Massaker auf den… 








