Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.
Dass in Frankreich in der Neujahrsnacht die Autos brennen, ist beinahe Tradition. In den so genannten Banlieues, in den Vorstädten mit sozialen Problemen gehen regelmäßig hunderte Fahrzeuge in Flammen auf. Bei den Tätern handelt es sich meist um gewaltbereite Jugendliche. Die Regierung erwäge die Möglichkeit, minderjährige Jugendliche zu bestrafen, die der Brandstiftung angeklagt seien, drohte nun der französische Staatschef Nicolas Sarkozy. Sie sollten so lange nicht zur Fahrprüfung zugelassen werden, bis die Opfer der Brandstiftungen voll und ganz entschädigt worden seien. So der strenge Präsident. Offiziellen Angaben zufolge brannten mehr als 1100 Autos, im Vergleich zu 870 im Vorjahr. So weit, so schlecht. Im Unterschied zu früher gingen diesmal jedoch viele Autos in ländlichen Regionen in Flammen auf, dort wo die Welt noch heil ist oder das zu sein scheint. Wer steckt dahinter? Wollen brave Bürger Versicherungsprämien kassieren? Die Grande Nation steht vor einem Rätsel.
Copyright © 2009 euronews
tags: Autos, Frankreich, Nicolas Sarkozy
Top-Nachrichten und letzte Meldungen


G 20 Finanzminister kriegen nichts hin.
Festvorbereitung in Berlin
Weiter Nervenkrieg wegen entführter Matrosen
Die Ballade zum Mauerfall?
Tödlicher Unfall in Andorra
Jiri Pehe: “Wir sind die Generation nach dem Fall…
Riccardo Ehrmann: “Ein paar Tage nach dem Fall…
Trauerfeier nach Amoklauf
Flugzeugabsturz im fernen Osten Russlands
Vorbereitungen zur Mauerfallfeier 








