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Im süddeutschen Passau haben rund tausend Menschen gegen einen Neonazi-Aufmarsch vor der Polizeidirektion protestiert. Dort demonstrierten rund zweihundert Rechtsextreme aus dem Umfeld der NPD dagegen, dass seit dem Mordanschlag auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl vor drei Wochen gezielt in der rechten Szene nach dem Täter gesucht wird. Ihr Motto: „Gegen polizeiliche Willkür und Medienhetze”. Ein Demonstrationsverbot hatten Gerichte zuvor aufgehoben.
Ein Polizeisprecher sagte, mehrere Teilnehmer sowohl dieser Kundgebung als auch der Gegner seien festgenommen worden, weil bei ihnen gefährliche Gegenstände gefunden worden seien. Mehr als eintausend Polizisten aus ganz Bayern waren im Einsatz.
In der rechtsextremen Szene wird Mannichl wegen seines harten Vorgehens gegen Neonazis als Feind betrachtet. Nach dem Attentat ist die Debatte um ein Verbot der rechtsextremen NPD neu entflammt.
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