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Immer mehr europäische Staaten bekommen den russisch-ukrainischen Gasstreit zu spüren: Inzwischen verzeichnet auch Bulgarien Lieferrückgänge. Zuvor hatten Polen, Ungarn und Rumänien darüber geklagt, wobei eine Sprecherin der ungarischen Erdgas-Transportfirma dies an diesem Samstag wieder dementierte. Der Exportchef der russischen Gazprom lehnte beim Besuch in Prag Gespräche mit den ukrainischen Partnern ab.
Gazprom sucht nach Alternativ-Transitrouten zum Beispiel über Weißrussland, um die Lieferung via Ukraine zu umgehen. Beide Seiten streiten über den Preis, den die Ukraine für russisches Gas zu zahlen hat.
Vom Lieferrückgang in Bulgarien soll auch der Transit Richtung Griechenland, Türkei und Mazedonien betroffen sein. Für die Endkunden sollen sich aber noch keine Engpässe bemerkbar machen.
Russland wie die Ukraine haben derzeit Energie-Vertreter nach Europa geschickt, um die Abnehmer dort zu beruhigen. Die EU-Botschafter werden sich am Montag bei einer Sondersitzung in Brüssel mit dem Problem befassen.
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