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Erstmals seit Beginn der israelischen Bodenoffensive hat die islamistische Hamas Verhandlungsbereitschaft signalisiert. Ein Sprecher der Organisation sagte, man werde an diesem Montag eine Delegation nach Kairo schicken und reagiere damit auf eine Einladung Ägyptens. Ob es bei den Gesprächen um einen möglichen neuen Waffenstillstand gehen soll, war unklar. In Kairo halten sich zeitgleich auch Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und eine Delegation der Europäischen Union auf.
Der französische Außenminister Bernard Kouchner sagte, man müsse etwas tun. Keine Erklärung, keine Verurteilung, bislang gebe es nichts. Doch was könne man gemeinsam erreichen? Es handle sich schließlich um einen Teil der Zukunft der ganzen Welt. Man strebe konkrete Aktionen an und sei darauf vorbereitet, eben dies auch zu erreichen. Die EU-Kommissarin für Außenbeziehungen, Benita Ferrero-Waldner, stellte heraus, dass seit dem Beginn der Offensive alle Grenzübergänge geschlossen seien, auch auf der palästinensischen Seite.
Es sei aber wichtig, dass Treibstoff, Wasser, Lebensmittel, besonders Getreide, um zumindest Brot backen zu können, in die Region gelangten. Außerdem müssten die Krankenhäuser funktionieren. Die Delegation soll heute mit Ägyptens Präsident Husni Mubarak zusammentreffen, bevor sie nach Jerusalem, Ramallah und Amman weiterreist.
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